Lexikon

Radikalfänger

Bei der Umwandlung von Sauerstoff in Energie entstehen im Körper aggressive Zwischenprodukte – sogenannte freie Radikale. Stoffe, die in der Lage sind, diese freien Radikale abzufangen und ihre schädigende Wirkung zu neutralisieren, nennen Experten Radikalfänger.
 

Radon

Radon ist ein geruch- und farbloses Edelgas, das in der Erdrinde vorkommt und vorwiegend über Lunge und Haut aufgenommen wird. In niedriger Dosis löst Radon viele gesundheitsfördernde Prozesse aus und stellt somit ein hochwirksames Mittel zur Behandlung von rheumatischen Erkrankungen, akuten oder chronischen Schmerzen sowie Haut- und Atemwegserkrankungen dar.
 

Radonexposition

Die Radonexposition ist ein wichtiger Wert, um zu bestimmen, welcher Radondosis Patienten sich aussetzen. Er ergibt sich aus der Konzentration und Dauer, in der ein Mensch an einem Ort mit Radon in Kontakt kommt. 


Radonthermalstollen

Ein Radonthermalstollen wie der Gasteiner Heilstollen verfügt über eine unterirdische Radonthermalquelle, aus der Radon austritt. Zudem ist das Heilstollen-Klima signifikant wärmer und durch eine höhere Luftfeuchtigkeit geprägt als das der Umgebung. Unter diesen Bedingungen verbessern sich Aufnahmefähigkeit und -verteilung sowie die positiven Wirkungen von Radon im Körper.
 

Radonwärmetherapie

Die Radonwärmetherapie ist eine natürliche Alternative zur schulmedizinischen Medikation bei chronischen Schmerzen sowie Haut- und Atemwegserkrankungen. Die Erfolge der Radonwärmetherapie basieren auf einer Kombination aus leichter Überwärmung, hoher Luftfeuchtigkeit und Aufnahme von Radon. Im Zusammenwirken dieser 3 Faktoren entfaltet sich ihr optimaler therapeutischer Nutzen auf den Organismus.
 

Rheumatischer Formenkreis

Unter dem Begriff „Rheumatischer Formenkreis“ fassen Mediziner eine große Anzahl entzündlicher und degenerativer  Erkrankungen zusammen, die mit Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates einhergehen. Dazu zählen unter anderem Morbus Bechterew, Arthritis, Arthrosen oder Gicht.
 

Rheumatoide Arthritis

Als „Rheumatoide Arthritis“ bezeichnen Mediziner die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke mit rheumaartigen Symptomen. Rheumatoide Arthritis betrifft vor allem Hand-, Knie-, Schulter, Fuß- und Hüftgelenke. Schubweises Anschwellen und Überwärmen der betroffenen Gelenke stellen typische Beschwerden dar, die mit der Zeit immer mehr Gelenke befallen.
 

Sarkoidose

Unter Sarkoidose verstehen Experten eine Erkrankung der Haut, der inneren Organe sowie der Lymphknoten durch Bildung mikroskopisch kleiner Knoten. Einschränkungen der Lungenfunktion, ständiger Husten und starke Gelenkschmerzen gelten als charakteristische Symptome.
 

Serotoninstoffwechsel

Serotonin ist ein Gewebshormon, das im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut vorkommt. Bei einem Mangel an Serotonin leiden Betroffene beispielsweise an Depressionen, Schlafstörungen, Heißhunger, Aggressionen oder chronischen Schmerzen.
 

Sinusitis

In der medizinischen Fachsprache steht der Begriff „Sinusitis“ für eine Entzündung der Nasennebenhöhlen, die mit eingeschränkter Atmung, laufender Nase oder Kopfschmerzen einhergeht. Es gibt eine akute und eine chronische – also länger als 6 Monate anhaltende – Form der Sinusitis.
 

Sklerodermie

Bei Sklerodermie handelt es sich um eine Erkrankung des Bindegewebes, in deren Verlauf sich Haut, Gefäße und innere Organe verhärten und ihre Funktionsfähigkeit verlieren. Aus schulmedizinischer Sicht gilt Sklereodermie als unheilbar.
 

TCM-Leistungen

Als klassische Methoden der Traditionellen chinesischen Medizin gelten Akupunktur, Tuina-Massagen, Qi-Gong, Diätetik und Arzneitherapie. Diese werden oft auch im Rahmen eines multimodalen Behandlungskonzeptes begleitend zur Radonwärmetherapie angeboten.
 

Totalendoprothetik

Unter Totalendoprothetik verstehen Mediziner den vollständigen Ersatz eines Gelenks durch eine künstliche Prothese.