Lexikon

Allergische Diathese

Mediziner verstehen unter dem Begriff „Diathese“ die angeborene Neigung des Körpers, eine bestimmte Krankheit oder Symptom zu entwickeln. Eine allergische Diathese ist demnach die Veranlagung, an Allergien zu erkranken.
 

Alphastrahlung

Bei Alphastrahlen handelt es sich um Strahlen, die beim Zerfall auftreten und beispielsweise in obere Hautschichten eindringen. Die Erfolge der Radonwärmetherapie basieren zum Teil auf der heilenden Wirkung von Radon-Alphastrahlung in niedriger Dosis.
 

Asthma bronchiale

Pfeifende Atemgeräusche, Husten, Engegefühl in der Brust, Kurzatmigkeit und Luftnot stellen typische asthmatische Symptome dar. Der auch unter „Asthma bronchiale“ bekannten Erkrankung liegt eine chronische Verengung der Bronchien zugrunde, die zu anfallsartiger Atemnot führt.
 

Botenstoffe

Als Botenstoffe bezeichnen Experten verschiedene chemische Stoffe. Sie übertragen Informationen z.B. für das Zusammenspiel der Zellen oder regulieren  Stoffwechselvorgänge.
 

Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung (COPD)

Unter dem Begriff „chronisch-obstruktive Lungenerkrankung“ fassen Mediziner verschiedene, die Atemwege verschließende Erkrankungen der Lunge zusammen. Als typische Symptome treten chronischer Husten, vermehrter Auswurf, Atemnot bei Belastung und deutliche Leistungsminderung auf.
 

Degenerative Erkrankung

In der medizinischen Fachsprache steht der Begriff „Degeneration“ für die Rückbildung oder den Verfall meist ganzer Gewebeteile oder Organe. Bei degenerativen Erkrankungen kommt es durch dauerhafte Schädigung zu einem Funktionsverlust oder gar einem Abbau der betroffenen Struktur beispielsweise von Gelenken.
 

Endorphine

Endorphin ist eine Kurzform von „Endogene Morphine“. Mediziner verstehen darunter vom Körper produzierte Stoffe, die schmerzlindernd bzw. schmerzunterdrückend wirken. Da Organismen vor allem in Extremsituationen Endorphine ausschütten, spüren verletzte Menschen manchmal zunächst keinen Schmerz. Endorphine setzt der Körper aber auch bei positiven Erlebnissen frei, weshalb sie auch den irreführenden Namen „Glückshormone“ tragen.
 

Fibromyalgie

Fibromyalgie ist eine schwere chronische und nicht heilbare Erkrankung mit wechselnden Schmerzen in Muskeln, Sehnen, Gelenken, Armen oder Beinen. Bei der Diagnose spielen sogenannte Tender-Points (Schmerzpunkte) eine wichtige Rolle. Besteht bei 11 oder mehr von 18 festgelegten Tender Points eine erhöhte Druckschmerzhaftigkeit, so liegt der Verdacht auf Fibromyalgie nahe. Hinzu kommen häufig Begleitsymptome wie Müdigkeit, Schlafstörungen, Morgensteifigkeit sowie Wetterfühligkeit.
 

Funktionsdiagnostik

Als Funktionsdiagnostik bezeichnen Ärzte die systematische Prüfung der Leistungsfähigkeit von Organen nach standardisierten Bedingungen. Die Analysemethode dient zur Vorbeugung und Erkennung von Störungen im menschlichen Organismus.
 

Gasteiner Heilstollen

Der Gasteiner Heilstollen ist ein Radonthermalstollen im österreichischen Gasteinertal bei Salzburg, der sich auf die Radonwärmetherapie bei schmerzhaften Erkrankungen des Bewegungsapparates konzentriert. Unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsgrade in den einzelnen Therapiestationen ermöglichen eine individuelle Anpassung der Behandlung an Krankheitsbild und Wärmeverträglichkeit der Patienten. Bereits seit 60 Jahren wird der Heilstollen medizinisch genutzt.
 

Gastrointestinale Blutung

Bluterbrechen und Blut im Stuhl stellen typische Symptome gastrointestinaler Blutungen dar, die auf einen akuten oder chronischen Blutverlust im Inneren des Verdauungstraktes hindeuten.
 

Hyperthermie (moderate H.)

Unter „Hyperthermie“ verstehen Fachleute eine milde Überwärmung des Körpers. Bei Temperaturen über 37,5 Grad und hoher Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent steigt die Körperkerntemperatur, da der Organismus sie unter diesen Bedingungen nicht durch Schwitzen regulieren kann. Diesen leichten Temperaturanstieg bezeichnen Experten als moderate Hyperthermie.
 

Immunmodulierend

Immunmodulierende Reize und Substanzen beeinflussen das körpereigene Abwehrsystem. Als Reaktion kommt eine Anregung genauso in Frage wie eine Dämpfung der natürlichen Immunreaktion.
 

Immunstabilisierend

Unter einer immunstabilisierenden Wirkung verstehen Mediziner die Fähigkeit bestimmter Reize und Stoffe, die körpereigene Abwehr in einen stabilen Zustand zu versetzen.