Wärme entspannt schmerzende Muskeln

Wärme tut gut. Sie weitet die Blutgefäße und fördert die Durchblutung. In der Folge entspannen sich die Muskeln. Das befreit die Nervenbahnen von schmerzhaften Druckreizen. In der Haut liegende temperaturempfindliche Nervenenden leiten die Wärmereize über Schaltstellen im Rückenmark und im Gehirn an das Schmerzzentrum weiter. Die dort ausgelösten chemischen Prozesse dämpfen das Schmerzempfinden zusätzlich. Wärme regt den Zellstoffwechsel an, reguliert die Produktion von Stresshormonen und wirkt wohltuend auf die Psyche.


Die sehr guten Erfolge der Radonwärmetherapie beruhen jedoch auf der Kombination aus sanfter Überwärmung und Radonaufnahme. Dabei wird dem Organismus mehr Wärme zugeführt als er selbst erzeugen kann. Langjährige klinische Erfahrungen und Studien zeigen, dass allein diese milde Überwärmung bei verschiedensten Grunderkrankungen immunmodulierend und immunstabilsierend wirkt.

In Kombination mit hoher Luftfeuchtigkeit, einem weiteren Wirkfaktor der Radonwärmetherapie, führt die sanfte Überwärmung dann sogar zum sogenannten Hyperthermie-Effekt. Temperaturen über 37,5 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent bewirken einen Anstieg der Körperkerntemperatur. Dadurch erhöht sich die Aufnahmefähigkeit des menschlichen Organismus für das Naturheilmittel Radon – mit weiteren wohltuenden Reaktionen.