Hohe Luftfeuchtigkeit begünstigt therapeutisches Fieber

Grundsätzlich liegt der optimale Wert relativer Luftfeuchtigkeit zwischen 30 und 70 Prozent. In diesem Klima fühlen sich die meisten Menschen am wohlsten. Aus medizinischer Sicht macht temporär höhere Luftfeuchtigkeit aber durchaus Sinn - erst recht in Kombination mit Temperaturen zwischen 37,5 und 41,5 Grad. Denn unter diesen Bedingungen setzt der sogenannte Hyperthermie-Effekt ein. Als Reaktion versucht der Körper durch Schwitzen mit nachfolgender Verdunstung des Schweißes, Verdunstungskälte zu erzeugen und damit die Haut zu kühlen.


Ist die Umgebungsluft jedoch mit Feuchtigkeit gesättigt, steigt die Körperkerntemperatur auf Werte bis 38,5 Grad an. Experten sprechen hier von moderater Hyperthermie oder vom therapeutischem Fieber. Hyperthermie hat hierbei einerseits eine eigenständige therapeutische Wirksamkeit und erhöht andererseits die Radonaufnahme und -verteilung im Körper. Auf dieser natürlichen Effektmaximierung basieren die Erfolge der Radonwärmetherapie.