So läuft eine Kur ab

Um einen Antrag auf Radonwärmetherapie zu stellen, suchen Patienten am besten ihren Fach- oder Hausarzt auf, der die entsprechenden Dokumente ausfüllt und eine fundierte Begründung für die medizinische Notwendigkeit bei ihrem Krankheitsbild angibt. Nach Bewilligung des Antrags durch die Krankenkasse können Patienten die Radonwärmetherapie als ambulante Vorsorgeleistung in Anspruch nehmen. Krankenkassen übernehmen zudem in der Regel bis zu 90 Prozent der Therapiekosten.


Vor der ersten Behandlung findet eine umfassende ärztliche Untersuchung statt. Gegebenenfalls schließen sich Zwischenuntersuchungen und/oder ein Abschlussgespräch an, um den Therapieerfolg gezielt zu steuern und zu optimieren. 

Eine Einheit dauert etwa 90 Minuten. Davon befinden sich die Patienten effektiv 60 Minuten im Therapiebereich und ruhen anschließend in entsprechenden Räumlichkeiten weitere 30 Minuten nach. Unterschiedliche Temperaturen und Luftfeuchtigkeitsgrade in den einzelnen Therapiestationen ermöglichen eine individuelle Anpassung der Radonwärmetherapie an das Krankheitsbild und die Wärmeverträglichkeit des Patienten.

Ergänzend bieten die behandelnden Gesundheitszentren physikalische Therapien, Massagen, TCM-Leistungen, Laboruntersuchungen, Funktionsdiagnostik, Gesundheitsberatung, Patientenschulung, ärztliche Schmerztherapie und eine Vielzahl weiterer Anwendungen an. Dieses multimodale Behandlungskonzept, in das die Radonwärmetherapie eingebettet ist, spielt aus medizinischer Sicht eine wichtige Rolle.