Dienstag, 05. April 2016

Urlaub im Gebirge: Wohin bei kranken Bronchien?

Urlaub im Gebirge verbessert Kondition Wer unter Atemwegserkrankungen leidet, muss sich meist genau überlegen, wo er seinen Urlaub verbringen will. Ebenso wie am Meer müssen COPD-Patienten auch in den Bergen aufpassen. Denn der verfügbare Sauerstoff nimmt mit der Höhe ab, und das kann bei ihnen massive Atemprobleme auslösen.

Aber in den Bergen ist die Luft ebenfalls pollenarm und frei von allergischen Reizstoffen, was vor allem Asthmatikern gut tut. Ihnen hilft auch der geringere Luftsauerstoff in den alpinen Lagen, denn der Körper ist im ständigen Ausdauertraining. Die Höhe wirkt positiv auf die Bildung der roten Blutkörperchen, den Sauerstofftransport sowie Blutdruck und Pulsverhalten und verbessert so die Sauerstoffsättigung im Blut. Das wirkt beispielsweise gut gegen Kurzatmigkeit, sofern keine schweren organischen Ursachen vorliegen. Wo Berge sind, gibt es oft auch ehemalige Bergwerksstollen, die im Rahmen einer Kur heute für die Gesundheit genutzt werden. Von der nahezu staub- und pollenfreien Atmosphäre, profitieren nahezu alle Menschen mit Atemwegsproblemen. Einen besonderen Wert haben sogenannte Radonwärmetherapien in Stollen. Hier tritt das Edelgas Radon natürlich aus dem Gestein aus und wird über Haut und Lunge aufgenommen. Die Therapie regt körpereigene Zellreparaturmechanismen an, verringert die Aktivität von Entzündungszellen sowie Schmerzbotenstoffen und verkrampfte Muskeln entspannen sich.



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