Donnerstag, 13. November 2014

Radon wirkt knochenabbauenden Prozessen entgegen

Osteoporose liegt eine Störung des Gleichgewichts zwischen Auf- und Abbauprozessen des Knochens zugrunde. Wenn die knochenabbauenden Prozesse die Überhand gewinnen, kommt es zum Verlust an Knochensubstanz und damit zur Osteoporose. Bei der wissenschaftlichen Untersuchung und Behandlung von Rheumapatienten mit Radon wurde vor kurzem entdeckt, dass Radon das Gleichgewicht der Auf- und Abbauprozesse des Knochens positiv beeinflussen kann.

In jüngsten Studien konnte gezeigt werden, dass es bei Patienten mit entzündlichen rheumatischen Erkrankungen im Rahmen einer Kur mit Radon zu einer positiven Änderung des Knochenstoffwechsels kommt. Konkret verschiebt Radon das Verhältnis zwischen dem Botenstoff, welcher den Knochenabbau hemmt, und  jenem, welcher der stärkste Aktivator des Knochenabbaus ist. Behandlungen mit Radon verbesserten so das Gleichgewicht zwischen beiden Botenstoffen zugunsten des Knochenaufbaus. Dies belegen neue Studien und Untersuchungen. Der Effekt hielt bis zu sechs Monate nach der Behandlung an. Zudem sprechen Experten der Radontherapie schmerzlindernde Wirkungen zu, die bei Osteoporose-Patienten laut wissenschaftlichen Untersuchungen bis zu 9 Monate anhalten. Heilen kann die Radontherapie Osteoporose aber nicht.

Hier finden Sie Informationen zur Behandlung von Osteoporose



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