Dienstag, 17. März 2015

Radon hilft gegen Fibromylagie-Schmerzen

Neue Untersuchung belegt Schmerzlinderung um mehr als 30 Prozent. Die Diagnose Fibromyalgie beschreibt eine chronische Erkrankung, die sich in starken Muskel- und Bindegewebsschmerzen äußert. Zudem klagen Patienten über Schmerzen, wenn Druck auf bestimmte Schmerzpunkte, sogenannte Tender-Points, ausgeübt wird. Häufig begleiten Erschöpfung und manchmal auch depressive Verstimmungen die Erkrankung. Bislang gilt Fibromyalgie als unheilbar. Die einzige Therapieoption für Betroffene ist meist eine medikamentöse Behandlung zur Schmerzbekämpfung. Es sprechen jedoch nur 30 bis 40 Prozent der Patienten darauf an. Für Betroffene, bei denen Medikamente nicht wirken oder die Nebenwirkungen von Schmerzmitteln nicht in Kauf nehmen wollen, gibt es nun neue Hoffnung: Neuen Untersuchungen zufolge können Behandlungsserien mit Radon und Wärme zu einer deutlichen Schmerzlinderung führen.

Eine neue Beobachtungsstudie bestätigt nun diese Effekte. Fibromylagie-Patienten wurden vor, während und nach der Kur in Radon-Stollen nach Schmerzzuständen, Erschöpfung und depressiver Stimmung befragt. Das mittlere Ausmaß der Schmerzlinderung betrug direkt nach der Kur 27 und nach vier Monaten 31 Prozent. Bis zu 12 Monate nach Kurende stieg der Wert wieder auf 20 Prozent.

Viele Fibromylagie-Patienten nehmen einmal im Jahr die Radonwärmetherapie in Anspruch und profitieren bis zu nächsten Kur von einer deutlichen Reduktion des  Medikamentenbedarfs und einer erheblichen Besserung des Erschöpfungsgefühls. Viele Betroffene brauchen nach einer zweiwöchigen Kur einige Monate sogar überhaupt keine Tabletten mehr und fühlen sich merklich fitter. Ergänzend sollten Fibromyalgie-Betroffene Maßnahmen wie physikalische Therapie, Sporttherapie, ganzheitliche Bewegungstherapie, Übungen zum sanften Muskelaufbau und Entspannungsverfahren durchführen.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Fibromyalgie



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