Dienstag, 14. Februar 2017

Natur hilft: Neurodermitis mit Klima und Radon lindern

Klimatherapien in den Bergen, aber auch Radontherapien in Heilstollen, helfen Menschen mit Neurodermitis Cortison zu reduzieren. Die wichtigsten Wirkungen im Überblick:

Kühler Wind sorgt für Linderung

Ein wirksames Reizklima finden Betroffene beispielsweise in den Bergen. Hier helfen kühle Luft und hohe UV-Strahlung sowie besonders saubere, pollenarme Luft in den Höhenlagen den Gesundheitszustand zu verbessern. So lindert kühle Luft bei Neurodermitis den quälenden Juckreiz und hilft, die Juckreiz-Kratz-Spirale zu durchbrechen, weil die Haut regenerieren kann.

UV-Strahlung macht glücklich

Im Hochgebirge wirkt die Sonne stärker als im Flachland. Experten sprechen vom aktinischen Wirkkomplex. Sofern Sonnenbrände vermieden werden, hat die UV-Strahlung positive Eigenschaften. Zusätzlich werden Endorphine, die so genannten Glückshormone, ausgeschüttet, was bei vielen zu einer Steigerung des Wohlbefindens führt.

Pollenfreie sauber Luft lindert Allergien

Weiterer förderlicher Aspekt im Gebirge ist die Reinheit der Luft. Wenig Pollen und Luftschadstoffe helfen vor allem Menschen mit allergisch bedingter Neurodermitis. Wissenschaftler gehen davon aus, dass der Kot von Hausstaubmilben einer der häufigsten Auslöser von Neurodermitis ist.  In Höhen von mehr als 1.500 Metern gibt es diese Milben aufgrund der geringen Luftfeuchtigkeit aber nicht.

Radon und Wärme im Berg wirken auf Immunsystem

Im Inneren von Bergen gibt es manchmal ein weiteres wirksames Klima. Im Gasteiner Heilstollen beispielsweise, finden Neurodermitis-Patienten die heilsame Kombination aus radonhaltiger Luft und tropischem Klima. Viele Patienten berichten über eine deutliche Verminderung bis hin zum völligen Abklingen der Hautsymptome. Hohe Temperaturen und Luftfeuchtigkeit verstärken die Effekte des Radons.



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