Montag, 28. April 2014

Morbus Bechterew: Osteopathie verbessert Beweglichkeit

Da die Ursachen für Morbus Bechterew noch weitestgehend im Dunkeln liegen, gibt es heute keine Heilungschancen der Erkrankung, die Betroffene im späteren Verlauf typischerweise mit einem Buckel straft. Soweit muss es jedoch nicht kommen. Heute gibt es neben Medikamenten auch effektive alternative Therapien, welche Morbus Bechterew zumindest aufhalten und Schmerzen minimieren können. Neben klassischer Krankengymnastik und Kuren in warmen Radonstollen bringen auch osteopathische Behandlungen bei Morbus Bechterew Linderung.

Bewegung ist unverzichtbarer Bestandteil einer effektiven Therapie des Morbus Bechterew. Mit krankengymnastischen Übungen lassen sich gezielt Muskeln kräftigen. Zudem erhalten diese Übungen eine bewegliche und aufrechte Wirbelsäule. Auch aus Sicht der Osteopathie ist Bewegung von grundlegender Bedeutung bei der Behandlung des Morbus Bechterew. Liegen Bewegungseinschränkungen einzelner Körperstrukturen vor, kommt es zu Krankheiten. Als Ursachen für solche Blockaden kommen beispielsweise Verrenkungen, Prellungen aber auch wie beim Morbus Bechterew Entzündungen infrage. Osteopathen spüren mit ihren Händen solche Spannungen und beheben sie mit verschiedenen Zug-, Druck- und Verschiebetechniken. Bei Morbus Bechterew-Patienten beobachten Experten, dass sich nach der Behandlung die Beweglichkeit verbessert und Schmerzen aufgrund von Muskelüberlastungen nachlassen. Vor allem für Morbus Bechterew-Patienten mit starken Entzündungen oder hohem Schmerzempfinden eignet sich die Therapie, die jedoch regelmäßig angewandt werden muss.

Hier finden Sie weitere Informationen über Symptome, Therapien und Übungen für zu Hause bei Morbus Bechterew.



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