Dienstag, 08. August 2017

Heilstollen vorgestellt - Kalte Stollen gut bei Atemwegserkrankungen

Grundsätzlich gemeinsam ist allen Heilstollen oder Naturhöhlen die nahezu staub- und pollenfreie Luft. Die sehr reine und damit schadstoffarme Luft, wirkt sich vor allem bei Menschen mit chronischen Atemwegserkrankungen positiv aus.

In den meisten Heilstollen herrscht feuchtkaltes Klima. Die hohe relative Luftfeuchtigkeit, oftmals bis zu 100 Prozent, bindet in der Luft vorhandene Staub- und Allergenpartikel, die dadurch an den Wänden oder auf dem Boden festgehalten werden. Die kühle Temperatur muss beim Einatmen aufgewärmt werden. Dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit und die Luft wird sehr trocken. Sie entzieht den geschwollenen Schleimhäuten der Atemorgane Wasser. Die Atemwege werden wieder durchgängiger und Beschwerden lassen nach. Unterstützt wird diese Wirkung in Salzheilstollen. Hier ist die Luft voller kleiner Salzwassertröpfchen, die in den Atemwegen und Bronchien Schleim lösen.



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