Donnerstag, 05. April 2012

Forschungsprojekt zur Radontherapie mit 3 Millionen gefördert

Die entzündungshemmende, therapeutische Wirkung und eventuelle Risiken einer Radontherapie stehen im Mittelpunkt eines neuen Forschungsprojekts unter Leitung des GSI Helmholtzzentrums für Schwerionenforschung in Darmstadt. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung fördert das Vorhaben mit 3 Millionen Euro in den nächsten dreieinhalb Jahren.

Besonderes Augenmerk gilt den Mechanismen der Entzündungshemmung, die aus medizinischer Sicht eine wichtige Rolle spielen und den Langzeitwirkungen von Radonstrahlung in niedriger Dosis. Das Forschungsprojekt zielt darauf ab, die positiven Effekte von Radon auf die Gesundheit zu analysieren und die Ergebnisse auf ein solides wissenschaftliches Fundament zu stellen. Dazu vergleichen Wissenschaftler die Wirkung von Radon mit der von Röntgenstrahlen und der in der Tumortherapie erfolgreich eingesetzten Schwerionenstrahlung. Die Erkenntnisse dienen zukünftig zur Aufklärung von Patienten, die wegen Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, des Bewegungsapparates, der Atemwege oder der Haut eine Radontherapie in Betracht ziehen.



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