Freitag, 16. Januar 2015

Drei wichtige Therapie-Säulen bei Morbus Bechterew

Meist diagnostizieren Ärzte Morbus Bechterew bei Männern. Doch Frauen sind ebenso betroffen, bei ihnen ist der Verlauf aber milder und die Bechterewsche Krankheit bleibt daher häufiger unerkannt. Neben starken Rückenbeschwerden, sollten Frauen auf weitere Symptome wie Gelenksbeschwerden, rote, schmerzende Augen, Lichtempfindlichkeit oder Verdauungsprobleme achten. Treten davon mehrere auf, empfiehlt sich der Gang zum Rheumatologen. Die Behandlung stützt sich auf die drei Säulen: Schmerzlinderung, Entzündungshemmung und Bewegung.

Schmerzlinderung
Am Anfang jeder Behandlung sollte die Schmerzlinderung stehen. Dies verbessert nicht nur die Lebensqualität der Patienten, sondern macht krankengymnastische Maßnahmen, welche der Wirbelsäulenversteifung entgegenwirken, oft überhaupt erst wieder möglich. Neben schulmedizinischen Medikamenten helfen auch alternative Heilverfahren wie Kälte- und Wärmebehandlungen oder Therapien mit Radon. Mit ihnen gelingt es Betroffen oft, Medikamente mitsamt ihren schweren Nebenwirkungen zu reduzieren. So mildern beispielsweise Wärmetherapien Schmerzen und Steifheit, indem sie die Durchblutung fördern. Vielen Patienten tut auch eine Radon-Therapie gut.

Entzündungshemmung
Auch entzündungshemmende Maßnahmen sind wichtig, da chronische Entzündungen den Rücken Betroffener deformieren. Auch zur Entzündungshemmung trägt eine Radonwärmetherapie bei. Radon setzt im Körper milde Alphastrahlen frei, die Zellreparaturmechanismen anregen und die Aktivität von Entzündungszellen sowie Schmerzbotenstoffen verringern. Wissenschaftliche Studien bestätigen der Radonwärmetherapie Erfolgsquoten zwischen 80 und 90 Prozent. Patienten profitieren oft noch Monate nach den Einfahrten von der Reduktion von Druckschmerzwellen, Schmerzintensität, funktionellen Einschränkungen und Medikamentenverbrauch.

Bewegung
Viele Patienten mit Morbus Bechterew, die regelmäßig eine Radonwärmetherapie durchführen, können auch leichter bewegungserhaltende Übungen durchführen. Mit krankengymnastischen Übungen lassen sich gezielt Muskeln kräftigen. Zudem erhalten diese Übungen eine bewegliche und aufrechte Wirbelsäule.

Hier finden Sie weitere Informationen zu Morbus Bechterew



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