Donnerstag, 07. Mai 2015

Auch Sarkoidose-Patienten profitieren von Radon-Behandlungsserien

Beängstigende Atemnot, starke Gelenkschmerzen und Hautveränderungen stellen wesentliche Symptome bei Sarkoidose dar. Bei dieser entzündlichen Erkrankung bilden sich mikroskopisch kleine Gewebsknötchen, sogenannte Granulome. Sie können so gut wie überall im Körper entstehen. Besonders häufig ist die Lunge betroffen. Aber auch Augen, Leber, Milz, Herz und Haut sind oft befallen. Bei der chronischen Sarkoidose, auch Morbus Boeck genannt, steht eine allgemeine Einschränkung der Lungenfunktion mit ständigem trockenem Husten und Erschöpfung im Vordergrund.

Die Klimatherapie in Naturhöhlen oder einstigen Bergwerken, vor allem in Kombination mit Radon und Wärme, wirkt bei Betroffenen wie ein Urlaub für belastete Bronchien. Denn wie im Hochgebirge und am Meer ist die Atmosphäre staub- und pollenarm. Die Radonwärmetherapie vereint neben einer antiallergischen Luft weitere klimatische Faktoren, die positiv auf die Symptome der Sarkoidose wirken. Neben tropischer Temperatur und hoher Luftfeuchtigkeit wirkt in erster Linie das Edelgas Radon. Das Naturheilmittel Radon regt bei Sarkoidose Selbstheilungskräfte des Körpers an. Das Gleichgewicht bestimmter Zytokine, also Proteine, die das Wachstum und die Differenzierung von Zellen regulieren, wird positiv verschoben. Dadurch wird das Immunsystem stabilisiert. Durch die Radonwärmetherapie werden so die drei wesentliche Beschwerde-Bereiche Lunge, Bewegungsapparat und Haut nachhaltig beeinflusst. Insbesondere wenn Schmerz einerseits und Störung des Immunsystems andererseits im Zentrum der Sarkoidose Symptome stehen, ist die Sarkoidose Therapie indiziert und ihre Wirkung auch wissenschaftlich nachgewiesen. Die für Stollen typische, besonders reine Atemluft trägt zusätzlich zur Erholung der Atemwege bei. Die chronischen Entzündungsprozesse werden durch die Sarkoidose Therapie im Radonstollen gehemmt. Eine Verminderung des Medikamentenverbrauches ist für Schmerzmittel nachgewiesen und bis zu einem Jahr anhaltend sowie für Cortison realistisch zu erwarten.

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