Patientenerfahrungen bei Fibromyalgie

Fibromyalgie-Patientin Bettina:

Mit einem persönlichen Schicksalsschlag vor 13 Jahren gingen bei mir die Schmerzen los: Jedes Gelenk am ganzen Körper schmerzte, vor allem das Genick. Die Ärzte waren ratlos, rätselten ob eine Borriolose oder eine Psoriasis Arthritis dahinter stecken könnte. Einige meinten sogar, ich würde mir die Schmerzen nur einbilden. Das war eine schlimme Erfahrung.  Ich war wirklich verzweifelt.

Keiner konnte mir weiterhelfen, eine Kur macht es fast noch schlimmer. Zwischenzeitlich habe ich fast 50 Schmerztabletten im Monat genommen und war wöchentlich beim Arzt. Selbst Tilidin, ein Morphium-ähnliches Medikament, hat nicht geholfen! Ich konnte meinen Alltag kaum bewältigen, Unternehmungen waren nur spontan möglich, je nachdem ob meine Kraft noch reichte. Mein liebgewonnenes Hobby Wandern hatte ich da schon aufgegeben. Für einen halben Tag habe ich mich immer zur Arbeit gequält, um mir zumindest ein bisschen Normalität zu bewahren. Im Herbst 2013 habe ich vom Gasteiner Heilstollen gehört. Ich dachte mir, das ist ein Versuch wert. Die Ärzte dort vermuteten, dass ich an Fibromyalgie leide. Später wurde die Diagnose von einer Rheumatologin bestätigt – das war ein erster Lichtblick für mich, endlich einen Namen für meine Krankheit zu haben. Im Stollen habe ich sofort gemerkt, das mir irgendetwas gut tut, das mein Körper arbeitet: Die Schmerzen aber sind geblieben – vorerst. Vier Wochen nach dem Kuraufenthalt die Sensation: Ich war ein neuer Mensch! Ich konnte auf einmal alle Schmerztabletten absetzen, fing sogar an, wieder Sport zu treiben. Ein echter Gewinn an Lebensqualität: Ich kann wieder besser arbeiten, gehe wieder wandern, mache sogar Städtetouren – und fahre nun einmal im Jahr in den Heilstollen. Denn nach einigen Monaten lässt die Wirkung des Radons wieder nach.

Bettina wurde im Gasteiner Heilstollen behandelt.


Fibromyalgie-Patientin Karin:

Schon seit meinem 14. Lebensjahr litt ich unter quälenden, stechenden Schmerzen in Knien, Schultern und Händen, ständiger Erschöpfung und einer bleiernen Körperschwere. Und keiner nahm meine Beschwerden ernst. Ärzte und Mitmenschen unterstellten mir Faulheit und schimpften mich als Hypochonder. Erschwerend kamen ständige entzündliche Erkrankungen von Leber, Niere und schwere Angina hinzu, die mich immer wieder zur Bettruhe und Klinikaufenthalten zwangen. Meinen Beruf als Friseurin konnte ich nicht mehr ausüben. Selbst einfachste Aufgaben des täglichen Lebens fielen mir zunehmend schwer. Auch die vor 7 Jahren gestellte Diagnose Fibromyalgie, besser bekannt unter dem Begriff Weichteilrheuma, brachte mir – nach unzähligen Untersuchungen ohne Ergebnis – aufgrund fehlender Therapiemöglichkeiten keine Aussicht auf Besserung. Im Gegenteil: Die gegen die Muskelverspannungen verordneten Antidepressiva machten mich noch antriebsloser, Schmerzmittel führten als Nebenwirkungen zu erheblichen Magenproblemen und anhaltender Übelkeit. Damit nicht genug: Eine Medikamentenallergie setzte dem Ganzen noch die Krone auf. Ich begann mich nach Alternativen zur schulmedizinischen Medikation umzusehen und fand in der Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen einen Ausweg aus dem Teufelskreis zwischen Schmerzen, Tabletten und Lethargie. Inzwischen fahre ich jedes Jahr im Herbst in den Gasteiner Heilstollen und genieße anschließend monatelang die deutliche Schmerzlinderung ohne medikamentöse Unterstützung. Heute kann ich wieder lachen und habe meine alte Lebensfreude wiedergefunden.

Karin wurde im Gasteiner Heilstollen behandelt.

 

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