Radonwärmetherapie verbessert die Lebensqualität bei Patienten mit Morbus Bechterew

Laut einer Studie der Universität Maastricht zeigt die Radonwärmetherapie intensivere und länger anhaltende Kur- und Rehabilitationseffekte als andere Behandlungsverfahren bei Morbus Bechterew.

120 Patienten beteiligten sich an der Studie. Die Forscher unterteilten sie in drei Gruppen. Alle nahmen an einer Physiotherapie teil. Gruppe 1 machte zusätzlich die Radonwärmetherapie, Gruppe 2 regelmäßige Saunagänge. Kontrollgruppe 3 bekam keine weiteren Anwendungen. Gruppe 1 und 2 zeigten vier Wochen nach Ende der Studie deutlich bessere Ergebnisse als Gruppe 3: Ihr Medikamentenbedarf nahm stark ab und dadurch verringerte sich auch das Risiko unerwünschter Nebenwirkungen. Nach vier Monaten ließ sich jedoch nur noch bei Gruppe 1, die zusätzlich Radonwärmetherapie erhielt, eine bedeutsame Besserung feststellen. Die Wirkung hielt sogar noch zehn Monate später an.

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