Morbus Bechterew-Patientin Carina

Seit meinem 14. Lebensjahr litt ich zunehmend unter unerträglichen, stechenden Schmerzen im Hals- und Lendenwirbelbereich. Ärzte suchten die Ursache meines Leidens in Verspannungen und falscher Haltung. Doch schon bald machten sich die Qualen im ganzen Körper bemerkbar und schränkten meine Leistungsfähigkeit und meine Lebensfreude enorm ein.

Ich konnte kaum schlafen, das Lernen fiel mir zunehmend schwerer, schon ein 30-minutiger Spaziergang mit meinem Hund führte mich an meine Grenzen. Ein umfassendes MRT brachte zwar 2006 mit der Diagnose Morbus-Bechterew – eine rheumatisch-entzündliche Erkrankung – die Ursache meines Leidens ans Licht, aber auch keine Aussicht auf Besserung. Etliche Therapieversuche mit Akupunktur, Massagen und Physiotherapie linderten meine Beschwerden kaum. Selbst starke Schmerzmittel und Morphium-Pflaster dämpften meine heftigen Körperschmerzen nur minimal und wirkten sich negativ auf meinen Gesamtzustand aus. Eine Magenschleimhautentzündung folgte auf die andere, meine Verdauung funktionierte nur noch mithilfe von Medikamenten und chronische Erschöpfung bestimmte meinen Alltag. Ich wurde schwer depressiv und zog mich immer weiter zurück. Irgendwann konnte meine Mutter meine Isolation und mein Leiden nicht mehr ertragen und suchte nach Alternativen zur medikamentösen Behandlung. Auf Empfehlung einer Bekannten machte ich wenig später meine erste Radonwärmetherapie im Gasteiner Heilstollen und spürte schnell die positive Wirkung auf Schmerzintensität und Wohlbefinden. Heute komme ich dank regelmäßiger Kuren sogar ganz ohne Morphium aus, gehe mit Freunden aus und genieße ausgedehnte Spaziergänge mit meinem Hund.

Carina wurde im Gasteiner Heilstollen behandelt.