Anwendungsbereiche

Die Bandbreite an Indikationen, bei denen die Radonwärmetherapie Erfolge zeigt, umfasst eine große Zahl verschiedener Anwendungsbereiche. Als symptomorientierte Behandlungsform kann die Radonwärmetherapie zwar nicht die Ursachen der Erkrankungen beheben, ihre positiven Wirkungen halten jedoch über viele Monate an und steigern oft nachhaltig die Lebensqualität. Viele Patienten berichten schon nach einem Behandlungszyklus über signifikante Schmerzlinderung, wesentlich niedrigeren Medikamentenbedarf und spürbar verbessertes Wohlbefinden.


Indikationen

  • Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, allen voran Morbus Bechterew, Rheumatoide Arthritis, Arthrose und bestimmte Formen des Weichteilrheumatismus
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates wie Osteoporose, HWS-Syndrom und degenerative Wirbelsäulen- und Gelenkerkrankungen
  • Erkrankungen der Atemwege wie Asthma bronchiale, chronische Nasennebenhöhlenentzündungen, Sarkoidose, Allergien und chronisch-obstruktive Lungenerkrankung
  • Hautkrankheiten wie Schuppenflechte (Psoriasis) und Neurodermitis

Kontraindikationen

Unter bestimmten Umständen – wie Schwangerschaft oder unbehandelter Schilddrüsenüberfunktion – raten Experten von der Inanspruchnahme einer Radonwärmetherapie ab. Krebspatienten sollten ein Jahr Abstand zur letzten Therapie wahren. Bei schweren Herz-, Kreislauf- und Nierenerkrankungen sowie akuten Infekten wird eine ärztliche Rücksprache empfohlen.

Wie genau die Radonwärmetherapie wirkt und welche positiven therapeutischen Effekte sie bei unterschiedlichsten Krankheitsbildern zeigt, finden Sie auf den folgenden Seiten.